Wasserkino
| WASSERKINO UNTERM STERNENZELT vision 2013 Kino SPÜREN, und das im WASSER! Das „WASSERKINO UNTERM STERNENZELT“ ist das erste Filmtheater der Welt, das den Zuschauer wahrhaftig in eine andere Welt EINTAUCHEN lässt. Der Besucher sitzt auf einem der jeweils individuell gestalteten Flöße, genießt kulinarische Köstlichkeiten in der malerischen Umgebung des Kleinen Tornowsees in der „Märkischen Schweiz“. Für Getränkenachschub sorgt ein schwimmender Kellner. |
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| Im Fokus steht der Bau eines ökologischen und lautlosen Floßkinos für vorerst 50 Besucher, die über Funkkopfhörer auf 25 „Päarchenflößen“ alte Filmklassiker genießen können. Die Flöße werden für die Aufführung an einer mobilen Aufhängung im Wasser befestigt, so dass der Kinobesucher rundum von Wasser umgeben ist und nicht nur den Film, sondern auch die wundervolle Natur genießen kann. | ![]() |
Programm für das Wasserkino 2011
05.06.2011 : Auftakt Abend
Ein französischer Filmabend mit Jacques Tati
Der Filmemacher Michael Carstens stellt 3 Filme vor - einer wird vom Publikum gewählt.
Beginn: 20 Uhr
Adresse: Haus Tornow am See
Am Tornowsee 1d
15337 Overbarnim/Ot Pritzhagen
WILLKOMMEN, SOMMER.
WILLKOMMEN, VERRÜCKTES LEBEN
Es ist etwas Großartiges, unter freiem Himmel einen Film zu sehen.
Draußen findet etwas statt, was wir im Kinosaal nicht erleben; die Klänge
der Natur, der Zivilisation scheinen in den Film mit einzufließen.
Wir sitzen da, sehen einen Film und spüren die Natur.
Vielleicht ist es ein guter Zeitpunkt, an dieser Stelle einen
außergewöhnlichen Filmemacher und wunderbaren Schauspieler
vorzustellen. In seinen Filmen können wir beobachten, dass auch die
Geräusche und das drumherum eine Geschichte in der Geschichte
erzählen können.
Jacques Tati
Seine Filme sind einzigartig. Sie sprudeln vor Situationskomik,
hinreißendem Slapstick, bewundernswerter Beobachtungsgabe,
Zivilisationskritik und Selbstreflexion und entlassen uns mit einer leichten
Melancholie, welche uns die Geschichte weiterspinnen lässt, auch wenn
uns der nächste Tag mit seinen Automatismen schon gepackt haben
mag.
Jaques Tati hat sich seinen Platz in der Filmgeschichte redlich verdient.
Sein Kamerastil ist visionär. Er drehte den ersten Farbfilm in Frankreich.
Er kreierte sein Alter Ego Hulot. Eine Figur, die aus dem Nichts kommt,
im Nichts verschwindet und in der Zwischenzeit für Aufregung und
unvergesslichen Humor sorgt. Er erscheint in seinen Filmen nie in
Großaufnahme, er ist Teil der Szenerie oder auch die Szenerie selbst.
Eine demokratische Komödie.
Er erschuf Welten, welche seiner Zeit weit voraus waren und wenn wir
seine Filme heute sehen sind wir erstaunt, wie aktuell sie sind.
DREI Filme sollen vorgestellt werden, einer wird gewählt und gezeigt.
Das Publikum stimmt ab.
1) Tatis Schützenfest.76 Minuten. Frankreich 1947/61/95
Ein staksiger Dorfbriefträger wird durch Filmberichte dazu verführt, amerikanische
Zustände in seinen Zustellungsbereich zu bringen. Das kleine Dorf, das sich in seiner
typisch französischen Gemütlichkeit auf eine Kirmes mit Schützenfest vorbereitet,
sieht dem guten Mann belustigt zu. Eine unendlich liebevoll gezeichnete Dorfchronik
voller witziger Beobachtungen, mit der Tati ein ebenso zärtliches wie poetisches
Meisterwerk geschaffen hat. Für den zweiten Kinostart (1961) veränderte er den
Film durch Einfärbungen (Virage), wie sie zu Stummfilmzeiten praktiziert wurden,
und verlieh ihm damit noch eine weitere reizvolle Pointe. 1995 kam schließlich
die von Tati in einem damals neuen französischen Farbverfahren hergestellte
Version ins Kino, von der seinerzeit noch keine Kopien gezogen werden konnten.
(Rekonstruktion: Sophie Tatischeff und François Edé;)
2) Die Ferien des Monsieur Hulot.110 Minuten. Frankreich 1953


Die Abenteuer des Urlaubers Hulot in einer kleinen Badestadt am Atlantik, wo er
den alltäglichen Mißgeschicken und Mißverständnissen seiner Umwelt ausgesetzt
wird. Tati der Regisseur glänzt in seinem zweiten Spielfilm mit vielen komischen
Einfällen, die durch Tati den Schauspieler meisterhaft interpretiert werden. Wie eine
Perlenschnur sind die Gags aufgereiht, verbunden von einer überaus liebenswerten
Intelligenz und romantischem Charme. Eine zärtlich-erfreuliche Typen-Komödie, die
sich gegen jede filmische Einordnung nicht nur im französischen Kino sperrt. (Titel
auch: "Die Ferien des Monsieur Hulot") - Sehenswert ab 12.
3) Mon Oncle. 117 Minuten. Frankreich 1958

Mit augenzwinkernder Ironie erzählte Satire, die dem kalten Komfort des
materialistischen Lebens mit zärtlichem Humor und schmunzelnder Lebensweisheit
begegnet. Monsieur Hulot, der lebensklug-weltfremde Held, nimmt sich in der Stadt
seines kleinen Neffen an, dessen Eltern Hulots perfekte Antithese sind: reiche,
modernistische Snobs, Roboter des technisierten Zeitalters. Die Hauptperson dieser
Komödie spielt Tati selbst; eine träumerische Persönlichkeit mit einer Silhouette, die
ihre Unfähigkeit markiert, sich einem Dasein ohne Wärme anzupassen. - Sehenswert
ab 8.
Quelle: Filmdienst
Weitere Termine: 26.06/ 31.07/ 14.08/ 28.08.2011 nähere Informationen folgen in kürze.
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Die DEFA-Filmreihe im Wasserkino unterm Sternenzelt möchte in der Region Märkisch Oderland für Besucher aus Berlin und Brandenburg die DEFA-Filmkultur fördern und darüber hinaus eine nachhaltige Bildungs- und Beschäftigungsmöglichkeit für Langzeitarbeitslose und insbesondere psychisch erkrankte Menschen bieten. Die bisweilen oft noch sozial benachteiligte Personengruppe wird direkt in die organisatorischen Entwicklungs- und Realisierungsprozesse der Veranstaltungsreihe integriert. |
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Investition in die Zukunft Gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg. |
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Unterstützt von:
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